Informationsveranstaltung QPlus Rind NEU

Liebe Biobäuerin, lieber Biobauer!

Wie möchten Euch hiermit auf ein interessantes Webinar der LK NÖ aufmerksam machen. Bei dieser Veranstaltung wird auf die Neuerungen beim Q-Plus Rind eingegangen.

Die Teilnahme an dem Projekt bringt für Euch folgende Vorteile:

  • 2 Betriebsbesuche/Jahr
  • Betriebsindividueller Leistungsbericht/ gegebenenfalls Erarbeitung eines Maßnahmenplanes bei Problemen
  • Geringer Zeitaufwand für den Betrieb
  • Zentrale Auswertung der betrieblichen Leistungsdaten
  • Finanzieller Vorteil:
    • Förderung der Teilnahmegebühr
    • De-minimis Beihilfe des Landes gestaffelt nach Stückzahlen
  • eine Bosonderheit bei Vertragsabschluss mit uns ist die schlachthofunabhängige Teilnahme an Q-Plus Rind

Bei Interesse an der Veranstaltung wird eine Anmeldung bis 27. Mai 2021 empfohlen. Entweder auf der Homepage des LFI Niederösterreich unter https://noe.lfi.at/webinar-qplus-rind-neu+2500+2315077+++2315078 oder telefonisch unter Tel. 05 0259 23200.

Online Fachtagung zur Weidehaltung und zur neuen EU-Bio Verordnung

Liebe Biobäuerin, lieber Biobauer!

Am 9. und 10. Juni finden die Online Fachtage zum Thema "Mensch und Tier im Mittelpunkt der neuen EU-Bio-Verordnung – Tierhaltung und Weidemanagement im Biolandbau“ statt. Es wird im speziellen auf die zukünftige Umsetzung der ab 1.1.2022 in Kraft tretenden Weideverordnung eingegangen. Die Veranstaltung wird vom Netzwerk Zukunftsraum Land in Zusammenarbeit mit BIO Austria, der Landwirtschaftskammer Österreich, der IG Biokontrollstellen und der HLBFA Raumberg-Gumpenstein abgehalten.

  • Am 09. Juni 2021 findet gemeinsam mit europäischen Nachbarländern ein fachlicher Dialog auf nationaler Ebene statt, dessen Fokus auf dem Thema: Welche Neuerungen bringt die EU-Bio-Verordnung 2018/848? liegt.
  • Am 10. Juni 2021 findet gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission ein EU-Forum zum Thema : EU-Strategie für den Biolandbau – Welche Perspektiven bringen die Neuerungen der EU-Bio-Verordnung 2018/848 für die Erzeuger? (mit Simultanübersetzung Englisch / Deutsch) statt.

Referentinnen und Referenten aus Österreich und mitteleuropäischen Nachbarländern geben Einblick in den aktuellen Stand der Arbeiten zur Umsetzung der neuen Rechtsvorschriften für Tierhaltung und Weidemanagement und präsentieren neben Beiträgen aus der Forschung zu Tierwohl und standortangepasster Weidehaltung auch Aspekte der Arbeits- und Verkehrssicherheit. In einer abschließenden Podiumsdiskussion am 10. Juni werden gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Europäischen Kommission praxistaugliche Lösungen im Einklang mit dem Unionsrecht diskutiert, mit dem Ziel eines gemeinsamen Ansatzes zur bestmöglichen Förderung der biologischen Landwirtschaft in Europa.

Die Fachveranstaltung ist als Online-Tagung mit verpflichtender Anmeldung bis 07. Juni 2021 geplant. https://www.zukunftsraumland.at/veranstaltungen/9680

Bio Rinder

Der postive Trend bei der Vermarktung von BIO Schlachtrindern setzt sich fort. Aktuell können BIO Schlachtrinder zu besonders attraktiven Preisen vermarktet werden. Wir möchten Euch dafür einen kurzen Überblick über die aktuelle Vermarktungslage geben: Es gibt in allen BIO Rinder-Kategorien eine gute Nachfrage! Besonders hervorzuheben ist der erhöhte Bedarf an BIO Kühen. Der BIO Kuhzuschlag liegt aktuell bei € 0,91/kg bzw. 40% über dem konventionellen Basispreis!
 
Als wichtigster Bündler für Biorinder in Niederösterreich sind wir überregional gut vernetzt und können so verschiedenste Markenprogramme und Absatzpartner bedienen und somit Absatzsicherheit bieten.
Damit die gute partnerschaftliche Übereinkunft und damit die Aufrechterhaltung der verschiedenen Vermarktungsprogramme langfristig sichergestellt werden kann, ist es besonders wichtig die laufenden Vermarktungsprojekte kontinuierlich zu beliefern!

Unser Angebot für Sie:

  • Für alle vorangemeldeten und zur Vermarktung kommenden BIO Kalbinnen und BIO Ochsen (unter 30 Monate) zahlen wir bis Ende März zusätzlich zum aktuellen Preis einen Bonus von € 0,05/kg.

  • Den Altersabschlag werden wir auch weiterhin von unserer Preisliste streichen.

  • BIO Kalbinnen und BIO Ochsen, die über das Projekt „Zurück zum Ursprung Bergrind“ vermarktet werden, gelten wir mit zusätzlich € 0,15/kg ab.

  • Für Lieferungen von BIO AUSTRIA Qualitätskalbinnen und – ochsen gibt es einen Zuschlag von € 0,20/kg.

Wir ersuchen Sie jegliche Tieranmeldungen zeitgerecht (mindestens 14 Tage vor der gewünschten Abholwoche) in gewohnter Weise telefonisch, per E-Mail oder über unsere Homepage www.biovermarktung.at/tieranmeldung bekanntzugeben!

Für weitere Anfragen und Informationen zu den einzelnen Vermarktungsprogrammen steht das Team der bioVermarktung unter 02822/213 24 oder per E-Mail office@biovermarktung.at gerne zur Verfügung.

Eine erfolgreiche Vermarktung von Biorindern muss geplant sein

Als wichtigster Bündler von Bioschlachtrindern in Niederösterreich ist es die Aufgabe der bioVermarktung die verschiedenen Vermarktungsprojekte kontinuierlich mit ausreichender Menge an marktkonformen Bioschlachtrindern zu versorgen und so nachhaltig den Absatz für Biorinder weiterzuentwickeln. Nur so kann die ständig steigende Zahl an Bioschlachtrindern erfolgreich abgesetzt und die Preise nachhaltig stabilisiert und weiterentwickelt werden.

Bei der Vermarktung von Bioschlachtrindern kann unser Bundesland nicht isoliert betrachtet werden, sondern eine Abstimmung mit Partnerorganisationen in anderen Bundesländern ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig. Diese Abstimmung passiert im Rahmen unserer Mitarbeit in der ARGE Biorind – einer gemeinsamen Organisation zwischen BIO AUSTRIA und der ARGE Rind.

Allerdings kann diese vorausschauende Abstimmungsarbeit nur dann funktionieren, wenn eine zeitgerechte Anmeldung der Bioschlachtrinder bei uns in der bioVermarktung erfolgt.

Bei gewissen Tierkategorien (z.B. Ochsen, Kalbinnen oder Milchmastkälber) funktioniert die Vermarktungsplanung leider nicht so gut. Die Anmeldungen dieser Tiere erfolgen leider immer kurzfristiger. Das führt oft zu Phasen von Unter- oder Überversorgung – beides ist schlecht für eine nachhaltige Entwicklung des Marktes. Im Kontext dazu muss zudem angemerkt werden, dass kurzfristig angemeldete Schlachtrinder in Phasen der Überversorgung nicht sofort abgesetzt werden können, ohne das Markt- und Preisgefüge komplett aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Wir beobachten in diesem Zusammenhang immer wieder, dass bei längeren Wartezeiten vermehrt Bioschlachtrinder über andere Aufkäufer zu den Schlachthöfen geliefert werden. Dies erfolgt meist ohne Berücksichtigung einer nachhaltigen Marktentwicklung und hat somit kurzfristige Überversorgung und Preisdruck zur Folge. Das möchten wir bei unserer Arbeit soweit wie möglich verhindern.

Als positives Beispiel sei hier die Planung und Vermarktung der Ja!Natürlich Weidejungrinder angeführt. Die Anmeldung der Jungrinder erfolgt mittels Jahresmeldungen. Aufgrund dieser Jahresmeldungen werden dann gemeinsam mit dem LEH die notwendigen Verkaufsaktivitäten festgesetzt. So ist es uns gelungen die Vermarktungsmengen kontinuierlich zu erhöhen und auch die Preise trotz hohem Preisdruck und schwierigem Marktumfeld stabil zu halten.

Ein Negativbeispiel war die Vermarktung von Biomilchmastkälbern in der Vorweihnachtszeit 2019. Generell war die Anzahl der Milchmastkälber im Vorjahr, und vor allem im Herbst, stark rückläufig und auch für die Weihnachtszeit waren sehr wenig Voranmeldungen vorhanden. Die Planzahlen für den Absatz wurden daher eher vorsichtig angesetzt und die Abnehmer konnten vor allem Anfang Dezember nicht mit ausreichender Menge versorgt werden. Gegen Mitte Dezember wurden dann sehr kurzfristig viele Kälber angemeldet, die vor Weihnachten nicht mehr abgesetzt werden konnten. Wenn zudem auch noch bereits angemeldete Kälber aufgrund der Wartezeit über andere Aufkäufer an den Schlachthof geliefert werden, schadet dies der generellen Vermarktungssituation und die Wartezeit der restlichen Milchmastkälber verlängert sich. Es liegt in der Natur der Sache, dass solch ein Verhalten nur allzu unfair gegenüber jenen Lieferanten ist, die sich an die gewünschten und sinnvollen Meldezeiten halten.

Daher unser dringender Appell an alle Biorinderhalter: Nur wenn wir gemeinsam, gerüstet mit einer guten Planung, gegenüber den Marktpartnern auftreten, können wir die Vermarktung von Bioschlachtrindern nachhaltig positiv entwickeln.